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News-Overload im Weltchaos

Wie du deinen Kopf wieder gerade ziehst, ohne dich abzukapseln


Manchmal reichen ein paar Minuten Nachrichten und dein Körper ist schon auf Alarm. Brust eng, Atem flach, Kopf zu laut. Und dann dieser Satz, der sich so schlicht anhört und trotzdem alles kippt: „Wie soll man jetzt bitte einfach normal weitermachen?“

Doomscrolling Ela Berger

Wenn du dich darin erkennst: Du bist nicht „zu empfindlich“. Dein Nervensystem reagiert nicht auf Weltlage wie auf neutrale Information. Es reagiert oft wie auf Gefahr. Ganz biologisch.

Du bist nicht dafür gemacht, jeden Tag Krisen aus allen Richtungen zu konsumieren – und nebenbei noch zu funktionieren. Arbeiten, einkaufen, Kinder, Termine, Entscheidungen, Beziehungen. Und dabei bitte freundlich bleiben. Kein Wunder, dass dein System irgendwann dichtmacht.

Wenn dein Inneres im Dauer-Alarm hängt, wird alles schwer.

Was dann meistens nicht hilft: komplett abschalten und so tun, als wäre nichts. Und genauso wenig hilft es, dich mit noch mehr Input „zu beruhigen“. Mehr wissen macht nicht automatisch sicherer. Manchmal ist es eher wie Salz in eine offene Wunde. Dein Körper beruhigt sich nicht, weil dein Kopf immer neue Gründe findet, warum du wachsam bleiben solltest.

Wenn du da gerade drin steckst, mach heute was Kleines.

Zurück in den Körper.

Setz dich hin. Nicht um etwas zu lösen. Nur um dich wieder zu spüren.Wo sitzt die Spannung? Kiefer? Bauch? Schultern? Brust?

Nur wahrnehmen. Nicht analysieren. Nicht wegmachen. Allein dieses „Ah, da ist es“ sagt deinem System: Ich bin da. Ich gehe nicht weg.

Einfluss statt Weltrettung

Frag dich nicht: „Wie rette ich die Welt?“ Frag dich: „Was ist heute realistisch in meinem Einfluss?“

Das darf klein sein. Ein Gespräch, das du nicht länger vermeiden willst. Eine Grenze, die du setzt. Eine Entscheidung, die du seit Wochen vor dir herschiebst. Ein einziger klarer Schritt.

Dein Nervensystem liebt kleine, klare Handlungen. Weil sie dir wieder zeigen: Ich kann etwas tun. Ich bin nicht komplett ausgeliefert.

News-Fenster

Bau dir ein News-Fenster. Ein oder zwei feste Zeiten am Tag. Und nicht kurz vor dem Schlafen.

Du musst nicht uninformiert sein. Du musst nur verhindern, dass dein Inneres den ganzen Tag auf Empfang steht. Wenn du ständig empfängst, verarbeitest du nichts. Dann bleibt alles im System hängen.

Der wichtigste Satz

Du darfst ernst nehmen, dass dich die Weltlage beeinflusst – ohne dich dafür zu verurteilen.Normal ist, dass du reagierst. Unnormal wäre, wenn du gar nichts spüren würdest.

Und wenn dich bestimmte Themen immer wieder gleich treffen, ist das oft kein Zufall. Menschen haben unterschiedliche Trigger – und unterschiedliche Wege zurück in die Regulation. Wenn du verstehst, wie du innerlich gebaut bist, kannst du viel früher gegensteuern. Bevor du wieder in diesem „zu viel“-Modus landest.

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